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Kamera Louis Boutan 2007 - Vortrag Horst Ackermann | ||
Zum Vortrag von Horst Ackermann zur 28. Kamera Louis Boutan:Seit dem es Video gibt, versuchte man diese Form der Bildaufzeichnung auch für den Unterwasserbereich zu adaptieren. Die Kompliziertheit und auch die Grösse der Geräte inder Vergangenheit brachten viele Enttäuschungen für ihre Anwender. Heute, im Zeitalter der Digitaltechnik, ist Video eine Verbraucher freundliche Angelegenheit. Es gibt gute Aufnahme- und Bearbeitungsgeräte und auch für Videoliebhaber im Unterwasserbereich haben wir heute alles was das Herz begehrt. Die Industrie bietet Unterwassergehäuse für fast jeden Camcorder am Markt. Unterwasserbeleuchtungen werden in vielfacher Form und Technologie angeboten. Für den gelegentlichen Urlaubsfilmer, der mal eben dicht unter der Oberfläche einige Szenen drehen möchte. Für den Fortgeschrittenen, der vor hat, einen richtigen Film aus der Zauberwelt von Neptun auf Bänder, DVD oder ein x-beliebiges digitales Speichermedium zu bringen und für den Profi, der Aufnahmen macht, um damit Geld zu verdienen. Für jeden Anwendungsfall und Geldbeutel gibt es heute entsprechende Geräte. Ein Quantensprung in der digitalen Bildaufzeichnung ist in jüngster Zeit HDV, diese Abkürzung für High Definition Video bedeutet eine vier- bis fünffache Qualitätssteigerung der Bildauflösung gegenüber unserer bisherigen Sehgewohnheiten im Video und auch TV-Bereich. Die HDV-Technik - untermauert mit Bild- Film- und Geräte-Beispielen - wird ein Schwerpunkt des Vortrages von Horst Ackermann, anlässlich der Veranstaltung zur "28. Kamera Louis Boutan" sein. Zusätzlich werden Unterwasseraufnahmen in 3D auf 3D Monitoren präsentiert. Die Größe der Monitore liegt zwischen 22 bis 32 Zoll. Betrachtet werden die Aufnahmen mit einer zirkularen Polarisationsbrille. Zum Autor:
Horst Ackermann verpasste der Filmkamera seines Vaters schon als zwölfjähriger ein ungewolltes Sitzbad, nach dem er ein Buch von Hans Hass gelesen hatte und er aus einer Gummi-Wärmflasche eine "wasserdichte" Umhüllung bastelte. Er wollte ab sofort nur noch Unterwasserabenteuer erleben. Dies sah sein Vater aber etwas anders, er wollte, dass sein Sohn etwas "ordentliches lernt. So folgte nach der Schule Praktikum und das Studium zum Diplomingenieur in Berlin. Doch der Junior fuhr zweigleisig. Von der Unterwasserwelt kam er nie wieder los. Er fotografierte, filmte, schrieb Berichte und Bücher und reiste in alle Welt. Er gründete eine Produktionsfirma und ist bis zum heutigen Tage ein gefragter und kompetenter Akteur, Produzent, Kameramann und Autor in Sachen Dokumentar-Film, Video und Video unter Wasser. Horst Ackermann ist Filmbeauftragter des Hans-Hass-Instituts. |
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